Zum Tag des Denkmals

Sandhügel und Container, immerhin grün

Zelte im Süden

Letztes Jahr war das Gasometergelände noch dem Publikum zum Tag des Denkmals zugängig, wenn nächste Woche die Öffentlichkeit sich von den „Fortschritten“ der vollmundig versprochenen Sanierung überzeugen möchte, steht es (aus Sicht des Eigentümers) wohlweislich vor verschlossenen Toren. Wie schon die BI Gasometer geschrieben hat, kann durchaus von einer „Denkmalschändung“ gesprochen werden, was sich hier in den letzten Monaten abgespielt hat. Vor dem frisch sanierten Messelbau türmt sich im Norden inzwischen ein Containerdorf neben einem Sandhügel auf, Zelte wie auf dem Rummel verteilen sich im Süden, der Wasserbehälter wurde nach Lust und Laune aufgeschnitten. Grund hierfür ist die nächste Woche startende Talkshow von Günther Jauch. Wie zu befürchten war, ist die mit Pauken und Trompeten gestartete Sanierung des Gasometers offensichtlich seit Monaten kein Stück vorangekommen, wofür sich aber die Öffentlichkeit in den nächsten Wochen vermutlich nicht interessieren wird. Nach dem Sendestart am 11. September (sic!) wird drei Tage später nämlich der Grundstein für den ersten Neubau gelegt, eine Gelegenheit, die sich der wahklämpfende Wowereit für ein paar hübsche Fotos nicht entgehen lässt.
Während hier Fakten geschaffen werden, was macht da unsere fleißige Verwaltung mit der beschlossenen Sperrung der Torgauer Straße? Anscheinend ist es komplizierter, fünf Poller in der Erde zu verankern, als ein komplettes Fernsehstudio aufzubauen oder eine große Baugrube auszuheben. Ein weiteres Armutszeugnis für den Bezirk.

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