Julius-Leber-Brücke: die nächste Runde

Seit zwei Jahren und fünf Monaten gültig

Eigentlich nicht überraschend: Die unendliche Geschichte der Bauarbeiten auf der Julius-Leber-Brücke setzt sich fort. Lars Oberg hatte es bereits angedeutet, der grünen Abgeordneten Claudia Hämmerling ist die Bestätigung zu verdanken: Auf der bereits fertiggestellten Nordseite wurden Baumängel festgestellt, die nun wieder beseitigt werden müssen. In einer kleinen Anfrage an den Senat gab dieser, bzw. die zuständige Bahn AG, an, dass „Mängel im Übergangsbereich Fuge Straßenbrücke zur Fußgängerbrücke“ bestehen, die zu einem Rechtsstreit mit der bauausführenden Firma geführt hätten. Auch schön ist die Begründung für die weiteren Verzögerungen: Neben den üblichen Lieferschweirigkeiten hätten die „Mindestabbindezeiten des Betons“ eingehalten werden müssen. Da staunt der Laie, dass Beton einige Monate abbinden muss, hätte ich nicht gedacht. Ach ja, der neue Fertigstellungstermin soll der 15. Oktober sein, inklusive Einrichtung der Bushaltestelle. Aber nur für die Südseite, für die Nordseite wir der 31. Oktober „angestrebt“. Alleine diese Formulierung regt zur Annahme von Wetten an.

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